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Ein Stoff-Judenstern, der von belgischen Juden getragen wurde
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Die Nürnberger Rassengesetze verbreiterten die juristische Basis für die Diskriminierung und Verfolgung der Juden in Deutschland, die bereits seit 1933 in erschreckend starkem Maße mit Berufsverboten und zahlreichen Sondergesetzen eingesetzt hatte. Der Historiker Hans-Ulrich Wehler unterstreicht, dass "mit ungeheurer Raffinesse, Perfidie und Lückenlosigkeit bis zum Kriegsausbruch 1939 fast anderthalbtausend solche sonderrechtlichen Vorschriften zustandekamen, die buchstabengetreu angewandt wurden"
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Die Nürnberger Rassengesetze gelten als Inbegriff der Pervertierung des Rechtsstaats-Gedankens durch den Nationalsozialismus. Die Rassenideologie bekam dadurch einen juristischen Anstrich. Der NS-Genozidpolitik wurde damit letztendlich der Weg bereitet.
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Dr. Ulrike Goeken-Haidl
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