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NSDAP-Sektion Nürnberg-Gibitzenhof vor dem Sektionslokal Hubertussäle am 6.11.1932, dem Tag der Reichstagswahl
Quelle |
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größere Ansicht |
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Verfolgung in Nürnberg |
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Der Augenzeuge Herbert Kolb fasst seine Beurteilung der damaligen Situation lakonisch zusammen: "Nürnberg war dank Streicher schon vor 1933 die antisemitischste Stadt Deutschlands."
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Die Bezeichnung der Rassengesetze als "Nürnberger Gesetze" fassten die lokalen Nationalsozialisten als große Ehre auf, denn der Rassenhass auf Juden hatte in Nürnberg lange vor der Verkündung der Gesetze sein propagandistisches Sprachrohr gefunden: Das Hetzblatt "Der Stürmer" wurde vom Gauleiter und "Frankenführer" Julius Streicher, einem Duzfreund Hitlers, seit 1923 herausgegeben. Lange vor der "Machtergreifung" waren hier die geistigen Wurzeln für den Haß auf Juden gelegt und in infamer Weise gesellschaftsfähig gemacht worden.
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